Wie ein körpereigenes Blutprotein Krebszellen bekämpft
In Krebszellen sind wichtige Regelmechanismen, die Wachstum, Zellteilung und Zelltod überwachen, gestört. Dennoch können körpereigene Bluteiweiße das Wachstum von Krebszellen hemmen. Das Blutprotein Alpha2-Makroglobulin (A2M) ist eigentlich ein Hemmstoff für eiweißspaltende Enzyme (Proteasen), erfüllt aber in Zusammenarbeit mit seinem zellulären Rezeptor (LRP1) wichtige Aufgaben bei der Regulation des Zellwachstums durch Zytokine und Wachstumsfaktoren. In diesem von der Stiftung geförderten Projekt sucht ein Forscherteam um Prof. Gerd Birkenmeier aus dem Institut für Biochemie der Universität Leipzig nach Möglichkeiten, das Krebswachstum durch körpereigene Eiweiße zu unterdrücken.
Medizinsche Fakultät der Universität Leipzig
