Kampf dem Krebs mit körpereigenen Abwehrstoffen
Antikörper und von Antikörpern abgeleitete Therapeutika haben in den letzten Jahren in der Tumortherapie zunehmend an Bedeutung gewonnen und sind heute fester Bestandteil der Therapie bestimmter Leukämien und Lymphome, sowie einiger Formen von Brust- und Darmkarzinomen. Dabei sind nicht nur ganze, unmodifizierte Antikörper erfolgreich, sondern zunehmend auch gentechnisch abgewandelte Antikörper-Derivate. Im vorliegenden Projekt sollen neue Antikörperderivate mit Methoden der Gentechnik hergestellt und erprobt werden zum Einsatz gegen spezielle Formen hämatologischer Tumore, deren Behandlungserfolge mit bisherigen Therapiemöglichkeiten noch unbefriedigend sind. Die experimentellen Arbeiten liegen auf dem Gebiet der präklinischen Entwicklung neuer Wirkstoffe, die mittelfristige Zielsetzung aber ist, diese neuen Stoffe bis zum Einsatz in klinischen Studien weiter zu perfektionieren.

Innere Medizin, Hämatologie + intern. Onkologie
Universitätsklinikum Erlangen-Nürnberg
