Einfluss der genetischen Vielfalt auf Prognose und Therapieerfolg von Melanompatienten

In den letzten Jahrzehnten ist die Wahrscheinlichkeit, am schwarzen Hautkrebs (Melanom) zu erkranken, deutlich gestiegen. Sofern der Tumor in einem frühen Stadium operativ entfernt wird, besteht eine hohe Heilungschance. Diese verringert sich jedoch dramatisch wenn der Krankheit erst in einem späten Stadium diagnostiziert wird. Nachdem für diese Patienten Chemo- und Bestrahlungstherapien leider wenig erfolgreich sind, werden eine Reihe von neuen Therapien untersucht, um diesen Patienten besser helfen zu können. Dabei zielen zahlreiche dieser Therapien auf die Verstärkung der körpereigenenen Immunantwort. Für die Erfolgsaussichten solcher immunmodulierender Therapien, aber auch der Prognose des Krankheitsverlaufs per se scheint die genetische Prädisposition des Patienten eine entscheidender Bedeutung zu haben. In diesem von der Stiftung geförderten Projekt möchte das Forscherteam um Prof. Jürgen Becker und Dr. David Schrama von der Universitätshautklinik Würzburg untersuchen, inwieweit Polymorphismen, d.h. Sequenzvariationen, in ausgewählten Genen einen Einfluss auf Prognose und Therapieansprechen bei Melanompatienten besitzen.

 

Dr. David Schrama

 

Dr. David Schrama Uni Würzburg

 

Klinik für Dermatologie, Allergologie + Venerologie

Universität Würzburg

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